„Intelligent Quarters“ in der Hamburger HafenCity
70 Meter hohes Bürohaus als neue Landmarke
Im Elbtorquartier im Zentrum der HafenCity plant die Hamburger ECE
auf einem Grundstück, das direkt an der Elbe, zwischen dem Magdeburger Hafen
und der künftigen HafenCity Universität (HCU) liegt, das Projekt „Intelligent
Quarters“. Als weithin sichtbare Landmarke erhält das Elbtorquartier ein rund
70 Meter hohes Bürohaus am Wasser sowie zwei weitere Gebäude, u. a. mit
Wohnungen und öffentlichkeitswirksamen Nutzungen im Erdgeschoss. Für dieses
Bauvorhaben hat die ECE in Kooperation mit der HafenCity Hamburg GmbH und der
Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt einen Architekturwettbewerb
durchgeführt, an dem sich insgesamt sieben Büros aus dem In- und Ausland
beteiligt haben. Das Architekturbüro Störmer Murphy and Partners aus Hamburg
hat den Architektenwettbewerb für die „Intelligent Quarters“ gewonnen.
Hamburg, 5. Dezember 2011 – Ein besonderer Ort in der zentralen
HafenCity nimmt Gestalt an: Direkt an der Elbe und entlang des südöstlichen
Magdeburger Hafens entstehen die „Intelligent Quarters“ – ein Gebäudeensemble
in unmittelbarer Nachbarschaft zur HCU, der Deutschlandzentrale von Greenpeace
e.V., dem designport hamburg und weiteren kreativen Nutzungen.
Die Hamburger ECE plant auf einem ca. 9.100 qm großen Grundstück
im südlichen Elbtorquartier mit einem rund 70 Meter hohen Bürohaus am Wasser
eine weithin sichtbare Landmarke, die von zwei weiteren Gebäuden – u. a. mit
rund 60 Wohnungen und öffentlichkeitswirksamen Nutzungen im Erdgeschoss –
ergänzt wird. Ein sich zum Wasser hin öffnender gemeinsamer Platz mit der HCU
bietet eine hohe Verweilqualität und unterstreicht den architektonischen Anspruch dieses besonderen Ortes.
Die Kühne Logistics University (KLU), die ursprünglich an dem Projekt beteiligt
war, bleibt langfristig in der HafenCity und wird sich dort Räumlichkeiten
sichern, präferiert aber aus Zeitgründen einen Bestandsbau. Die „Intelligent
Quarters“ sind hervorragend über zwei neue U-Bahnstationen erreichbar und
befinden sich in unmittelbarer Umgebung zum Lohsepark, zum zentralen
Überseequartier und zum Magdeburger Hafen. Eine besondere Herausforderung für
die Bebauung des Areals ist die unterirdische U-Bahntrasse.
Insgesamt
umfassen die „Intelligent Quarters“ rund 30.000 qm Bruttogeschossfläche.
Zusammen mit dem gegenüberliegenden Überseequartier und der Bebauung an der
Kaispitze des südlichen Baakenhafens werden die „Intelligent Quarters“ und die
HCU das „Maritime Dreieck“ bilden.
Die
Gebäude werden nach dem Nachhaltigkeitsstandard der HafenCity in Gold geplant
und erfüllen zusätzlich die Anforderungen an ein Zertifikat der Deutschen
Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB). Baubeginn für die „Intelligent
Quarters“ ist nach derzeitigem Planungsstand im vierten Quartal 2012, die
Fertigstellung der einzelnen Bauteile ist schrittweise ab Ende 2014 vorgesehen.
Insgesamt
sieben Büros aus dem In- und Ausland hatten sich an dem Architektenwettbewerb
beteiligt. Zur Jury unter Vorsitz von Prof. Carlo Baumschlager, Professor für
Architektur und Städtebau an der Akademie der Bildenden Künste in München,
gehörten u. a. Hamburgs Oberbaudirektor Prof. Jörn Walter, der Vorsitzende der
Geschäftsführung der HafenCity Hamburg GmbH Jürgen Bruns-Berentelg und ECE-Chef
Alexander Otto.
Die
Jury bewertete die städtebauliche und architektonische Qualität der Entwürfe
ebenso wie die Einbindung des Ensembles in die Umgebung und die Qualität der
entstehenden Plätze und der öffentlichen Räume. Der Siegerentwurf überzeugte
durch seine städtebauliche Gesamtkomposition mit seiner Orientierung zum Wasser
und seiner herausragenden gestalterischen Qualität. Mit der gewählten Stellung
der Gebäude entstehen interessante und wohlproportionierte Plätze und
Außenräume. Der Büroturm setzt sich aus zwei leicht verschobenen trapezförmigen
Baukörpern zusammen und trägt mit seinen großzügigen Flächen für
öffentlichkeitswirksame Nutzungen zur Belebung des Ortes bei.
Hamburgs
Oberbaudirektor Professor Jörn Walter:
„Störmer
und Murphy nehmen die Dynamik der HCU geschickt auf und vervollständigen das
Quartier zu einem schlüssigen Ensemble. Auch die Fassade der HCU findet in der
hellen Keramik eine gelungene Entsprechung. So erhält der Magdeburger Hafen
einen eleganten Abschluss, der sich zugleich mit einer einladenden Geste zur
Elbe hin öffnet.“
Jürgen Bruns-Berentelg, Vorsitzender der Geschäftsführung
der HafenCity Hamburg GmbH:
„Die
„Intelligent Quarters“ werden zusammen mit der HafenCity Universität die
zentrale und östliche HafenCity zwischen Magdeburger Hafen und Baakenhafen
verbinden und auf sehr gelungene Weise architektonisch prägen.“
ECE-Chef
Alexander Otto: „Mit
ihrer hochwertigen Architektur am Wasser und einer Mischung aus Wohnen,
Arbeiten und Freizeit sind die Intelligent Quarters ein zentraler Baustein im
zukünftigen Zentrum der HafenCity. Das Bürohochhaus bietet zudem einen
grandiosen Panoramablick über ganz Hamburg.“
Quelle ECE 05.12.2011
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