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Intelligente Gebäudetechnik für das private Wohnhaus
Wollen wir wissen, wie wir morgen wohnen werden, dann brauchen wir uns nicht an Zukunftsforscher zu wenden. Sondern an den Elektromeister vor Ort. Denn er hat die intelligente Gebäudetechnik für zukünftige Wohnstile schon heute im Angebot – für jeden interessierten und aufgeschlossenen Bauherren. Für Matthias Schmidt zum Beispiel. In seinem Wohnhaus sind zahlreiche Einzelkomponenten der Elektrotechnik und Teilnetzwerke zu einer durchdachten Gesamtlösung verbunden. Diese EIB Instabus-Installation sorgt für mehr Komfort, mehr Sicherheit und höhere Energieeffizienz.
Mut bewiesen hat der Bauherr bei der Gestaltung des Neubaus: Gemeinsam mit dem Architekturbüro Archi Viva hat Matthias Schmidt eine kubistische Formensprache entwickelt, die im beschaulichen Coburg einiges Aufsehen erregt. Bei der Haustechnik hat er sich dagegen auf bewährte Lösungen verlassen. Die jedoch wurden vielfältig miteinander kombiniert, so dass teilweise neue Lösungen entstanden. Insgesamt zeigt das „smarthouse213“ exemplarisch auf, welches Potenzial in einer EIB Instabus-Installation steckt.
Deren Planung stand unter dem primären Ziel, die moderne Haustechnik einfach und benutzerfreundlich steuern zu können. Dazu wurde eine zentrale Bedienoberfläche geschaffen, ein Bildschirm, der zwischen Wohnbereich und Küche in einem Wandschrank eingelassen ist. Per Tastatur und Maus können von dieser Informationszentrale im Erdgeschoss aus sämtliche Gebäudefunktionen abgefragt, beobachtet oder verändert werden. Hinter der Bedienoberfläche schlägt das eigentliche Herz der gesamten Anlage – der Gira HomeServer. Das PC-ähnliche Gerät steuert die gesamte Haustechnik im „smarthouse213“.
Besonders wichtig war dem Hausherrn die Beleuchtung im Gebäude. Über den EIB Instabus kann er komplexe Lichtszenen automatisch abrufen. Um sie zu aktivieren, muss sich Matthias Schmidt jedoch nicht extra zum Bildschirm bemühen, sondern lediglich die Gira Tastsensoren antippen. Zentral ein- und ausschalten kann er die Lichter zudem über Infodisplays an der Haustür, im Wohnzimmer und im Bad. Über sie lassen sich auch das Garagentor auf- und zufahren und die Lüftungsanlage einstellen. Im Arbeitszimmer befindet sich zusätzlich ein Gira SmartTerminal, mit dem sich der Hausherr einen weiteren Zugang zur Instabus-Installation geschaffen hat.
Neben der Beleuchtung ist die zentrale Haustechnik auch für die Jalousiesteuerung verantwortlich, sie regelt zudem Heizung und Lüftung sowie schaltbare Steckdosen für jeden Raum einzeln und steuert darüber hinaus eine Gastherme mit Warmwasserbereitung sowie die Wohnraumlüftungsanlage. Außerdem wurden diverse Überwachungskameras, eine Wetterstation, die Telefonanlage, ein Rauchmeldernetz, ein lokales PC-Netzwerk und die Klingelanlage sowie ein Zufahrts- und das Garagentor darin eingebunden.
Auch die im „smarthouse213“ realisierten Sicherheitsfunktionen werden über den EIB gesteuert. Die Haustür lässt sich mit Hilfe von Transpondern öffnen. Sie passen zu einem Türschloss mit automatischen Sperrriegeln, die beim Schließen der Tür automatisch einfahren. Damit ist gewährleistet, dass die Tür stets verriegelt ist. Vor dem Verlassen des Hauses wird manuell auf dem Infodisplay die Funktion „Abwesend“ aktiviert. Sind in diesem Augenblick noch Fenster und Türen geöffnet, ertönt ein Warnton und es erscheint eine Meldung im Display.
Elf vernetzte Rauchmelder schlagen im Brandfall nicht nur Alarm, sondern veranlassen den Gira HomeServer auch dazu, alle Jalousien, Rollos und das Zufahrtstor zu öffnen, die Lüftung auszustellen und sämtliche Lichter anzuschalten. Zudem blinkt bei Dunkelheit die Außenbeleuchtung und der Hausherr wird bei Abwesenheit alarmiert, wahlweise per Anruf auf dem Handy, per E-Mail oder SMS. Bleiben die älteren Kinder abends mal allein zu Hause, vermittelt der Babysitter-Modus den abwesenden Eltern ein beruhigendes Gefühl der Sicherheit. Denn er signalisiert nicht nur das Öffnen von Türen und Fenstern, sondern zeigt auf dem Handy der Eltern auch an, wenn der Fernseher eingeschaltet wird!
Matthias Schmidt hat in seinem Wohnhaus exemplarisch aufgezeigt, welches Potenzial in einer EIB Instabus-Installation steckt. Zukunftsweisend ist die Reduktion der Bedienelemente auf ein Minimum sowie eine Komfortmaximierung durch Automatikfunktionen. Hinzu kommen die Optimierung des Energieverbrauchs und eine höchstmögliche Sicherheit vor Brandschäden und Einbruch sowie die Möglichkeit des Zugriffs auf die Gebäudesteuerung von außen. Das Resultat macht sein „smarthouse213“ zu einem herausragenden Beispiel für eine hochentwickelte Gebäudeautomation im Privathaus und zeigt zudem, wie wir morgen wohnen werden.
Quelle: GIRA 19.01.2006
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